Wie gehen wir in der Kirche mit dem Personal um?
Was sind und was leisten "PERSONALSYTEME" ?
Eine Bilanz besonderer Art haben sich die Expertinnen und Experten der Fachtagung des Netzwerks Kirchenreform am 4. Juni 2008 in Mainz vorgenommen. Unter dem Motto "Wertschöpfung durch Wertschätzung" geht es um nicht mehr und nicht weniger als sich darüber zu verständigen, was gegenwärtig „state of the art“ ist.
Im Rahmen des 3. KVI-Kongresses konzentrieren sich Christian Frühwald (Personaldezernent EKM), Ilse Junkermann (Personaldezernentin ELKW), Manuel Kronast (Mitgliederbefragungen, ELKH), Stefan Kunkel (EDV-Systeme, C&P Verlag), Wolfgang Nethöfel (Netzwerk, Uni Marburg), Marlehn Thieme (Rat der EKD, Deutsche Bank) und Thomas Sopp (Personalwirtschaft, Diakonie) dabei auf eine aktuelle Schlüsselfrage.
Was sind und was leisten „PERSONALSYTEME“? Wer macht da gerade was und welche Erfahrungen gibt es? Wo soll man sich daher zwischen systemischer Personalentwicklung und elektronisch gestützter Personalverwaltung positionieren sollte? Solche und ähnliche Fragen diskutieren die Fachleute in Mainz, um einen Überblick zu erhalten, von einander zu lernen und sich gegebenenfalls untereinander zu vernetzen. Nach einem einführenden Vortrag (Wolfgang Nethöfel: „"Wo Institution war, soll Organisation werden“) gibt es Impuls- und Kurzbeiträge aus der Praxis, Podiumsdiskussionen und Ad-hoc-Workshops zu Themen, denen vertieft nachgegangen werden soll.
Hierbei und in Einzelgesprächen soll auf die jeweils besondere Interessenlage so intensiv wie möglich eingegangen werden, um möglichst viele Teilnehmende in den Fachdialog und vielleicht auch in die Netzwerkarbeit einzubeziehen.
Prof. Dr. Wolfgang Nethöfel ist Sprecher des Netzwerks und Direktor des IWS Marburg (www.iws-marburg.de).
Kopfbildfotos: KVI-Kongress.

