Netzwerk Kirchenreform - Thursday, 18. March 2010
Druckversion der Seite: Jahrestagung 2008 des Netzwerks Kirchenreform
URL: www.netzwerkkirchenreform.de/tagungshinweis_2008.html

"Am Jüngsten Tag, spät am Abend"

Jahrestagung 2008 in Neudietendorf

 

Im September diesen Jahres lädt das Netzwerk Kirchenreform zur 5. wissenschaftlichen Tagung ins Zinzendorfhaus Neudietendorf ein. Schirmherr der diesjährigen Jahrestagung ist Landesbischof Dr. Christoph Kähler (Evangelisch-Lutherische Kirche in Thüringen). Weitere Referentinnen und Referenten werden u.a. Dr. Steffen Bauer, Kirchenrat Christian Fuhrmann (künftige Ev. Kirche in Mitteldeutschland) und Pfarrerin Annegret Wegner-Braun (Nordelbien) sein. Zudem wird Oberkirchenrat Thorsten Latzel (Kirchenamt der EKD) einleitend vom EKD-Reformprozess „Kirche im Aufbruch“ berichten. Neben der Perspektive auf Ebene von Bistümern und Landeskirchen wird das Thema Kooperation und Fusion auch hinsichtlich anderer kirchlicher Ebene beleuchtet. So wird z.B. Dr. Steffen Bauer (vormals Dekan in Heidelberg) seine Erfahrungen aus der mittleren Ebene einbringen.
   
Nach einem aktuellen Bericht zum Stand des EKD-Reformprozesses und einer exemplarischen Darstellung von Fusionsproblemen stehen die Erfahrungen und Erkenntnisse, die Hoffnungen und Ängste der Tagungsteilnehmer im Mittelpunkt – bis in den „Abend der Begegnung“ hinein.
   

Wir möchten die neue Konstellation der diesjährigen Netzwerktagung dazu nutzen, die ursprünglich für eine Stunde angesetzte Sitzung des Koordinationskreises sowohl von der Teilnehmerzahl als auch von dem Zeitfenster her zu öffnen, um mit mehreren Aktiven und Interessenten der Netzwerkarbeit über die zukünftigen Schwerpunkte und Arbeitsformen des Netzwerks Kirchenreform ins Gespräch zu kommen.
Zum Einstieg werden wir kurz aus der zurückliegenden Netzwerkarbeit berichten (Buchprojekte, Newsletter, Webprojekte etc.) und in einer großen Runde Ideen und Anregungen für die weitere Arbeit zusammentragen (Infostand auf der EKD-Synode, Beteiligung beim Kongress christlicher Führungskräfte und im „Zentrum Gemeinde“ auf dem 32. DEKT in Berlin, Projekte und Tagungen im nächsten Jahr, z.B. im Rahmen des 4. KVI-Kongresses usw.). 
  
Wir möchten aber auch den gemeinsamen Austausch darüber suchen, wie wir im Sinne unserer Zielsetzungen auch die Netzwerkarbeit noch weiter ausbauen können. Als Schwerpunkt zeichnete sich schon in den zurückliegenden Überlegungen an, dass wir im Sinne unseres Ökumenisches Profils insbesondere daran arbeiten müssen, wie wir verstärkt auch Brüder und Schwestern aus der römisch-katholischen Kirche einbinden, Kontakte knüpfen und Reformerfahrungen vernetzen können. In ähnlicher Weise stellte sich auch schon die Frage nach den Beteiligungsmöglichkeiten anderer Konfessionen.
  
In erweiterter Runde möchten wir in diesem Kontext auch Ideen und Vorschläge austauschen, wie der Koordinationskreis erweitert und wie ein Beirat zur Unterstützung der Netzwerkarbeit ins Leben gerufen werden könnte. Erste Ideen und Vorschläge gibt es bereits, aber wir sind auch auf die Anregungen und Vorschläge der weiteren Teilnehmenden gespannt.

 

Kopfbild: Verena N. / www.pixelio.de.