Newsletter III/2008: „Wachsende Kirche“
(20. April '08)
Vollständiger Newsletter als PDF:
|
854 K |

Zum Geleit der dritten Ausgabe des Newsletters...
Ein Beitrag von Landesbischof Frank O. July
Liebe Freunde des Netzwerks Kirchenreform,
zwei Momente sind aus meiner Sicht beim landes- kirchlichen Projekt WACHSENDE
KIRCHE in besonderer Weise gelungen. Sie stellen zudem wichtige Anknüpfungspunkte
zum etwas später gestarteten Reformprojekt der EKD dar. [weiter...]
Kongress Wachsende Kirche
Vom 11. bis 12. April 2008 veranstaltete die württembergische Landeskirche in Stuttgart den Kongress "Wachsende Kirche". Begegnung und Erfahrungsaustausch standen dabei im Mittelpunkt. Das Netzwerk Kirchenreform war mit einem Stand auf dem Markt der Möglichkeiten beteiligt: Fotos vom Infostand.

Abendmahl mit Bischof und Rapper
In 146 Veranstaltungen wurden Erfolgs- und Wachstumsmodelle vorgestellt. „Mut machen“ wollte der Kongress, ohne den Blick vor der Realität zu verschließen. Insgesamt füllten am 11. und 12. April rund 3.000 Kirchenleute das Kongresszentrum: Pressemeldung.

Artikel der 17. Kalenderwoche 2008
Ein Beitrag von Kirchenrat Dan Peter, Projektleiter des Projekts Wachsende Kirche. „Wachsen gegen den Trend“ – das ist möglich. Wachstum geschieht in aller Regel leise und unspektakulär. Wer sät braucht Geduld und Vertrauen. Das Projekt soll keine zusätzliche Belastung werden, sondern dient der Ermutigung in der alltäglichen Arbeit. Wachstum als Verheißung.
Gemeinde Jesu soll nach Gottes Verheißungen wachsen. Also könnte man im Blick auf die Zukunft eigentlich bester Dinge sein. Doch die Realität sieht anders aus. Michael Herbst zeigt, wie durch Abschied von Überkommenem auf der einen Seite und einem mutigen Aufbau auf der anderen Seite Gemeinden wieder auf Wachstumskurs kommen: Wachsende Kirche
Mit ihrer Neuerscheinung geben uns Claudia Schulz, Eberhard Hauschildt und Eike Kohler Analyse- und Planungshilfen für Kirche und Gemeinde an die Hand. Durch die "Zauberbrille" der Milieu- perspektive lassen sich in der Masse der Gemeinde einzelne Menschen mit ihren Bedürfnissen und Vorlieben erkennen. Die besondere Perspektive kann Gemeinde und Kirche verändern: Milieus praktisch.
Diese Website mit Leseproben möchte Ihnen einen ersten Eindruck von der Milieuperspektive bieten und davon, wie sie für kirchliche Arbeit nutzbar gemacht werden kann... www.milieus-praktisch.de
Eine praxisorientierte Erschließung der
kirchlichen Verhältnisse. Für die kirchliche Arbeit in Aus- und Fortbildung,
in Pfarrkonventen und Kirchenvorständen sowie für strategische Überlegungen.
Dieses Werkbuch will die vorliegenden empirischen Daten und Unter- suchungen zur
sozialen Wirklichkeit der evangelischen Kirchen in Deutschland nutzbar machen für
die kirchliche Ausbildung ...
sowie für strategische Überlegungen: Kirche
empirisch.
Hoher wirtschaftlicher Druck herrscht in den evangelischen Landeskirchen und erzwingt Reaktionen. Doch wie soll Kirchenreform aussehen? Reformideen aus der Vergangenheit sind ebenso einflussreich wie der Blick auf gesellschaftliche und kircheninterne Entwicklungen. Viele Reformansätze speisen sich aus der Betriebswirtschaft: Wohin steuert die Kirche?
„Die Zukunft gestalten” ist ein revolutionäres Meisterwerk: In vier großen Schritten entwerfen Michael Frost und Alan Hirsch ein faszinierendes Gesamtkonzept der Kirche der Zukunft. Die Autoren zeigen, vor welchen Herausforderungen die Kirche durch die Entwicklungen der Gesellschaft zu Beginn des 21. Jahrhunderts steht, und machen dann Lust, die notwendigen Entwicklungsschritte zu wagen: Die Zukunft gestalten.

Wird die Ressource Gebäude zur Last? Durch die Finanzkrise ist in der Kirche ein Veränderungsprozess in Gang gekommen, von dem der überwiegend autonome Immobilienbereich zunächst weitgehend ausgespart war. Kirchliches Immobilienmanagement.
Monatliche Tipps zur Optimierung des Ressourcenmanagements
Tipp 2: Für Wohngebäude werden die Energieausweise ab 2008 zur Pflicht. Diese sind ab 01.07.08 schrittweise einzuführen, wobei der Eigentümer bis zum 30. September die Wahlfreiheit zwischen einem bedarfsorientierten oder verbrauchsorientierten Ausweis hat. Die Gültigkeitsdauer... Der Energieausweis.

Artikel der 18. Kalenderwoche 2008
Für ihre Weiterentwicklung braucht jede Organisation Impulse von außen, auch – und gerade! - wenn sie selbst sehr kompetente Menschen beschäftigt. Margot Abstiens informiert über eine Beratungsform, die sich aufgrund ihrer Nachhaltigkeit mehr und mehr bewährt: Warum Kirche Coaching von außen braucht.
Das Netzwerk Beratung für Kirchenentwicklung (NBFK) ist ein Zusammenschluss von selbstständigen BeraterInnen, Coaches, TrainerInnen, die vor ihrer Zeit als UnternehmerInnen angestellt im Bereich Kirche gearbeitet haben. www.nbfk.de

Zukunftspotential kirchliches Personalmanagement
Im Zentrum kirchlicher Reform- und Organisations- entwicklungsprozesse steht die Personalentwicklung. Hier liegen die Zukunftspotentiale der Kirche. Hier sind aber auch ihre wichtigsten Ressourcen gebunden. Die Zauberformel erfolgreicher Personalführung heißt „Wertschöpfung durch Wertschätzung“.

Vom 04.06. - 05.06.2008 findet in Mainz der 3. KVI-Kongress statt. Im Rahmen dieses Kongresses veranstaltet das "Netzwerk Kirchenreform" am 4. Juni eine Fachtagung zum kirchlichen Personalmanagement: Wertschöpfung durch Wertschätzung.
Tagungshinweise: Tagungen zur Reformdekade, Konferenzen und Kongresse zur Gemeindeentwicklung und die Veranstaltungs- hinweise im Newsletter Kirchenreform: Tagungskalender.
Motor im Reformprozess
Der Ratsvorsitzende der EKD Bischof Dr. Wolfgang Huber hat die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau als „einen der Motoren der EKD und ihres Reformprozesses“ bezeichnet. Den Reformprozess der EKHN würdigte er als „die Kirche in der EKD mit dem längsten Atem in der Reformgeschichte“: EKHN.

Seit Anfang diesen Jahres bietet das "Netzwerk Kirchenreform" eine Plattform für Beiträge zu Reformthemen. Wöchentlich wird ein Artikel, Referat oder ein wissenschaftlicher Beitrag online zur Verfügung gestellt: www.kirchenaufbruch.de.
Hier können Sie den Newsletter abonnieren oder abbestellen, indem Sie sich ganz bequem über ein Onlineformular in die Verteilerliste ein- oder austragen: Newsletter abonnieren.
Kopfbild: Tobias Zeller / www.pixelio.de