Kirche und Regionalisierung
Materialien und Links zum Thema "Kirche in der Region"
In diesem Sammelband wird das Thema „Regionalisierung in der Kirche“ unter verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Über 40 Autorinnen und Autoren haben unter der Fragestellung „Was würde ich anderen mit auf den Weg geben?“ ihre Erfahrungen aus Regionalisierungsprojekten ausgewertet. So wird aus den Praxisbeispielen ein Pool von Ideen und Anregungen für den eigenen Neuanfang: Aufbruch in die Region. Kirchenreform zwischen Zwangsfusion und profilierter Nachbarschaft.
Fachtagung Regionalisierung
"Regionalisierung in der Kirche. Zukunftsmodelle und Sackgassen." Referate und Dokumentation einer Tagung des "Zentrums für Organisationsentwicklung und Supervision der Ev. Kirche in Hessen und Nassau" (ZOS) und des Netzwerks »Gemeinde und funktionale Dienste« vom 10.-11. November 2006 in Steinbach/Taunus. Zur Tagungsdokumentation.
Regionalisierung - Märchenprinz oder Kröte?
Ein Referat von Elke Schölper (Gemeindekolleg der VELKD) auf der Fachtagung "Regionalisierung in der Kirche" (2006): "Regionalisierung - Märchenprinz oder Kröte?"
Ich bedanke mich herzlich für die Einladung zu dieser Tagung und für die Möglichkeit zu Beginn einige Bemerkungen zu den Strukturveränderungen, insbesondere zu Regionalisierungs- prozessen in unseren Kirchen und Gemeinden zu machen. [weiter...]
Lebensstile in der Regionalisierung in Stadt
und Land
1. Lebensstilforschung – ein Perspektivgewinn
Die vierte Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung der EKD hat ein weiteres Mal die relative Stabilität der Mitgliedschaft in vieler Hinsicht aufgezeigt.[1] Weil diese Stabilität aber als eine Stabilität im Wandel verstanden werden muss – schließlich treten weiterhin viele Mitglieder aus und verändern sich Strukturen und inhaltliche Schwerpunkte kirchlicher Arbeit sehr stark – sollte die Erforschung von Lebensstilen die Studie bereichern. [weiter...]
Kirche im Raum
Die neue Arbeitshilfe "Kirche im Raum - Kröte oder Märchenprinz" will zu einem gemeinsamen Lernen ermutigen und Vernetzungen zwischen Regionalisierungsprojekten anregen. Die Arbeitsgruppe "Runder Tisch Regionalisierung", eine Kooperation zwischen Rel.Päd.-Institut (RPI), Ev. - luth. Missionswerk Niedersachsen (ELM), Gemeindekolleg Celle und Haus kirchlicher Dienste (Hannover), gaben den Anstoß. Im Rahmen dieser Arbeit wurde eine Befragung aller Kirchenkreise der Landeskirche durchgeführt. Die Rückläufe geben Auskunft über regionale Projekte vor Ort und sind in dieser Arbeitshilfe exemplarisch berücksichtigt. Eine Open-Space-Veranstaltung "Regionalisierung - Kröte oder Märchenprinz?" im Januar 2006 verstand sich als "Ideenwerkstatt" und versammelte eine große Anzahl von ehren- und hauptamtlich Tätigen aus der Landeskirche. Die Themen und Ergebnisse der Workshops sind in dieser Arbeitshilfe mit aufgenommen. In die Beiträge fließen aber auch ein die Projekt- und Beratungserfahrungen der Autorengruppe und externer Kolleginnen und Kollegen. Dabei wurde die einschlägige Literatur zu Rate gezogen: "Kirche im Raum".
Die Gemeindeberatung im Haus kirchlicher Dienste (Hannover) stellt Arbeitshilfe "Kirche im Raum - Kröte oder Märchenprinz" zum Download zur Verfügung: 549120.pdf (3,58 MB)
Folgen des Regionalisierungsprozesses
in der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers auf die Arbeitsprofile von Mitarbeitenden im gemeindlichen Kontext. Die ev.-luth. Landeskirche Hannovers befindet sich in einem riesigen Umbauprozess. Die zunehmende Arbeitslosigkeit bzw. geringer werdende Finanzkraft der Kirchensteuerzahler und -zahlerinnen und der zunehmende Anteil an Rentnern und Rentnerinnen an der Gesamtzahl der Kirchenmitglieder lässt jetzt schon absehen, dass die Einnahmen aus Kirchensteuermitteln in erheblichen Maße abnehmen wird.[...] Für die in der Landeskirche tätigen Berufsgruppen bedeutet das: Einschmelzung der Pastorenstellen bis 2010 um 10% und weitere 10% bis 2020. Alle anderen Berufsgruppen jeweils um 15% bis 2010 und weitere 15% bis 2020. Strukturell wird darauf hingewirkt die Einsparvorgaben durch regionale Kooperation der Kirchengemeinden zu unterstützen. Diese regionale Zusammenarbeit hat Auswirkungen auf die Organisation der Arbeit und die Veränderung der Arbeitsprofile kirchlicher Berufsgruppen. [...] Im Rahmen dieser Befragung "Kirche im Raum" wurde nicht nach Veränderungen in den Anforderungen an die Berufsgruppen eingegangen. Aus der Diskussion der zugesandten Antworten hat sich allerdings die Frage nach der Änderungen von Arbeitsprofilen gestellt. [Textauszug...]
Folgen des Regionalisierungsprozesses in der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers auf die Arbeitsprofile von Mitarbeitenden im gemeindlichen Kontext. Download: Arbeitsprofile Hausarbeit.pdf (106 KB)
Regionalisierung -
Hintergründe, Herausforderungen, Chancen
Finanzielle Engpässe veranlassen immer mehr Kirchengemeinden miteinander zu kooperieren. Die Mitarbeitenden haben die Aufgabe in Regionen zu arbeiten und nicht mehr nur in einer Gemeinde. Damit verbinden sich viele Fragen. Einige dieser Fragen möchte diese Broschüre beantworten: Eine Handreichung für den Dienst von Diakonen und Diakoninnen in kooperierenden Kirchengemeinden. Weitere Informationen bei der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers: Die Handreichung.
Das Haus kirchlicher Dienste (Hannover) stellt auf der Internetplattform für Diakone und Diakoninnen die Handreichung für den Dienst von Diakonen und Diakoninnen in kooperierenden Kirchengemeinden zum Download zu Verfügung: 508060.pdf (275 KB)
Wege zu einer Kirche im Raum
Auf Einladung des "Runden Tisches Regionalisierung" im Haus
kirchlicher Dienste (Hannover) kamen am 21. Januar 2006 mehr als 120 Menschen
aus der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers zu einer Open Space Konferenz unter dem
Thema "Regionalisierung – Kröte oder Märchenprinz?" zusammen. Das
sehr offene und kreative Regelwerk für diesen Tag bot interessierten
ehrenamtliche und hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus sehr
unterschiedlichen Bereichen der Landeskirche eine gute Gelegenheit, Themen,
Erfahrungen und Fragen rund um Regionalisierung auszutauschen. Weitere
Informationen zu den rund 30 Workshops auf der Webpräsenz des Haus
kirchlicher Dienste.
Die Gemeindeberatung im Haus kirchlicher Dienste (Hannover) stellt eine Kurzdokumentation der einzelnen Workshops zum Download zur Verfügung: regionalisierung.pdf (4,39 MB)
Leitfaden Regionalvereinbarung für die Gemeinden
In den zurückliegenden Jahren gab es im Leben der Gemeinden, in der Struktur der Pfarrstellen und in den Dienstbereichen der Pfarrerinnen und Pfarrer weitreichende Veränderungen. Die Landessynode der Evangelischen Landeskirche Anhalts hat die Erstellung von Regionalvereinbarungen bis Ende 2005 in den Regionen beschlossen. Solche Regionalvereinbarungen sind nicht zuletzt eine Hilfe zur Aufgabenbeschreibung für die haupt-, neben- und ehrenamtlich Tätigen in einer Region der Landeskirche. Sie sollen ein an den Gaben orientiertes und stärker regional ausgerichtetes Arbeiten ermöglichen. Der vorliegende „Leitfaden Regionalisierung“ ist dabei eine Handreichung auf dem Weg zu einer Regionalvereinbarung und darüber hinaus. Hier werden grundsätzliche Angaben zu Region und Regionalisierung gemacht, mögliche Vorgehensweisen erläutert und die rechtlichen Grundlagen aufgeführt, die im Regionalisierungsprozess von Bedeutung sind. Es gilt, mit Hilfe dieser Vorschläge und Beispiele den Prozess in der für jede Region eigenen Weise mit Leben zu füllen.
Leitfaden Regionalvereinbarung für die Gemeinden
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Leitfaden zur Stärkung inhaltlicher Kooperation zwischen Kirchgemeinden
Mit ihren Beschlüssen im Frühjahr 2003 hat die Landessynode der Evang.-Luth. Landeskirche Mecklenburgs einen umfangreichen Gesprächsprozess in Gang gesetzt. Den strukturellen Planungen in Kirchgemeinden, Regionen und Propsteien folgen nun vielerorts die Fragen nach Schwerpunktsetzung und inhaltlicher Kooperation. Mit diesem Arbeitsmaterial möchte die Arbeitsgemeinschaft Gemeindeberatung die laufenden Prozesse unterstützen. Der Leitfaden gibt Arbeitsschritte und methodische Anregungen zur Stärkung inhaltlicher Kooperation von Kirchgemeinden an die Hand, an denen sich Gesprächen vor Ort orientieren können.
Leitfaden zur Stärkung inhaltlicher Kooperation
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475 K |
Kirche in Bewegung
- Ausgabe Nov. 2005
Wenn sich die Igel küssen, dann müssen müssen müssen sie ganz, ganz fein behutsam sein: entdecken - sich nähern - vertraut werden. Eine Ausgabe der Zeitschrift "Kirche in Bewegung" des Gemeindekollegs der VELKD in Celle zum Thema Regionalisierung mit Beiträgen u.a. von Horst Bracks / Eckehard Roßberg (Kirche im Raum - Von der Koexistenz zur Kooperation), Ulf Häbel (Kirche in der Nähe der Menschen) und verschiedenen Beispielen aus der Praxis sowie Literaturtipps von Elke Schölper: Kirche in Bewegung - Regionalisierung - "entdecken - sich nähern - vertraut werden".
Das Gemeindekolleg der VELKD in Celle stellt die Novemberausgabe 2005 zum Thema Regionalisierung als PDF-Dokument zum Download bereit. Dort steht ebenfalls eine Literaturliste zum Thema zur Verfügung: Ausgabe November 2005 zum Herunterladen.
Gemeinden gehen zusammen
Themenhefte Gemeindearbeit (53)
Diese Publikation setzt sich mit der Zusammenarbeit unter Kirchengemeinden auseinander: was unter Kooperation zu verstehen ist und wie praktische Schritte gegangen werden können, welche Rahmenbedingungen die Zusammenarbeit der Gemeinden prägen. Praktische Modelle und Hinweise zur Gestaltung der Zusammenarbeit, Hilfestellungen wie auch der Umgang mit Widerständen sind Bausteine, um an diesem Haus weiterzubauen. Will das Experiment gelingen, dann heißt das für alle: Auf gute Zusammenarbeit! Autor: Peter Abel. Beschaffenheit: DIN A4, 44 Seiten, gebunden, Art.-Nr. 26-0205, Preis: 15,00 € inkl. MwSt. zzgl. 3,00 € Versandpauschale (innerhalb Deutschlands). Themenhefte Gemeindearbeit 05/2002: Gemeinden gehen zusammen.
Einführung zum Statut der Grossräumigen
Regionalisierung des Bistums Basel
[...]
Die Organisation des Bistums
Organisieren heisst, Voraussetzungen schaffen, dass eine menschliche Gemeinschaft
als Organismus lebt und sich entfalten kann. Auch die Kirche ist ein Organismus,
allerdings in besonderer Weise, ist sie doch der Leib Christi auf Erden.
Der Bischof ist bestellt zum Dienst für alle Gläubigen, die ihm anvertraut sind. Er
errichtet Pfarreien und andere Seelsorgeeinheiten und regelt deren Seelsorge zum
Wohl der Menschen, die darin leben und feiern. Auch errichtet er kategoriale Seelsorgestellen, beispielsweise für die Seelsorge an Spitälern und Gefängnissen, und
er setzt die Seelsorgenden ein.
Um als Organismus leben zu können, ist das Bistum in Zwischenebenen gegliedert: Die
Seelsorgenden und deren Pfarreien sind zu Dekanaten zusammengeschlossen und das ganze Bistum ist in drei Bistumsregionen eingeteilt, die zwischen elf und dreizehn
Dekanate umfassen. Diese Organisation dient der Vernetzung, der Kommunikation und
der gegenseitigen Unterstützung auf den verschiedenen Ebenen und zwischen den Ebenen und somit dem Leben der Glaubenden, wie des ganzen Bistums als
Gemeinschaft.
In den Pfarreien oder in anderen Seelsorgeeinheiten kann das religiöse Leben am
unmittelbarsten erfahren werden. Auf Ebene Dekanat findet der Austausch und die gegenseitige Unterstützung zwischen den Seelsorgenden wie auch die Kommunikation
zwischen den Pfarreien und den Regionen statt. Die Einteilung in Bistumsregionen
fördert die Einheit der Ortskirche Basel bei der Vielfalt der Regionen und dient der
engen Kontaktpflege mit den staatskirchenrechtlichen Instanzen auf kantonaler Ebene.
Durch die Grossräumige Regionalisierung wird die regionale Ebene gestärkt, die
Regionalleitungen nehmen an der Leitung des Bistums direkt teil und die Kommunikation im Bistum wird auf allen Ebenen, insbesondere auf regionaler Ebene,
nachhaltig gefördert.
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Einführung zum Statut der Grossräumigen
Regionalisierung
des Bistums Basel (69 KB)
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240 K |
Themenseite: "Kirche und
Regionalisierung" / "Kirche und Region":
www.kirche-und-region.de












