Kirche und Fundraising
Spendenberatung und Stiftungsmanagement in der Kirche
Joachim Dettmann:
"Fundraising heißt aber nicht nur, mit dem Klingelbeutel um Spenden zu bitten. Es bedeutet vielmehr, möglichst die gesamte Nonprofit-Organisation an Marketing- und Management-Methoden auszurichten, um so die gewünschten Ressourcen für die Arbeit der Organisation zu gewinnen. Fundraising ist so grundlegend, dass man es nicht als separate betriebliche Aufgabe betrachten darf. Fundraising umfasst vielmehr die gesamte Nonprofit-Organisation, und zwar vom Endergebnis her betrachtet, das heißt vom Standpunkt des Förderers." Weitere Informationen unter www.spenden-beratung.de.
Spendensammeln für soziale Zwecke - Fundraising - gehört längst auch in Kirche, Caritas und Diakonie zum Arbeitsalltag. Die kollekta ist die einzige bundesweite Fundraising-Fachtagung mit dem speziellen Fokus auf Kirche, Caritas und Diakonie – und das macht sie zu dem Treffpunkt für Newcomer und Profis des Fundraisings im kirchlich-karitativen Bereich. Ob Fundraising mit Ehrenamtlichen, Telefon-Fundraising, freiwilliges Kirchengeld per KirchenCard oder die Diskussion über ethische Grenzen des Spendensammelns – die kollekta bietet für alle etwas: www.kollekta.de.
Kirchliche Fundraiser bemühen sich stärker um Großspender - Die Kirche muss nach Ansicht der hannoverschen Landesbischöfin Margot Käßmann auch das Fundraising als Finanzierungsquelle nutzen. Um alle Aufgaben wahrnehmen zu können, sei eine kombinierte Finanzierung durch Kirchensteuern, Spenden, Stiftungen oder Sponsoring notwendig...: epd-Meldung.
1. Ökumenischer Fundraisingtag in Hannover war ein großer Erfolg Spender angemessen um Geld zu bitten und dabei auch den Spender selbst im Blick zu haben ist eine Kunst. Der Fundraisingtag hat den ehrenamtlichen Spendensammlern aus den Kirchen- gemeinden des Bistums und der Landeskirche eine erste Einführung in diese Kunst geben: Vertrauen sammeln.
Newsletter IV/2008: „Gemeinde im Aufbruch“ (20. Mai '08)
Klaus Heil (Bistum Hildesheim) zum
Geleit der vierten Ausgabe...
Fundraising ist, die „Kunst, Gunst zu gewinnen“. So kurz formuliert, steckt
darin eine Menge Sprengkraft. Gewiss für eine Organisation wie Kirche, deren
Kerngeschäft – so könnte man meinen – das Gewinnen, Überzeugen und Halten
von Menschen ist. Newsletter IV.
Systemisches Fundraising
Fundraising hat im deutschsprachigen Raum eine dynamische, fast rasante Entwicklung genommen. Das ist gut an der Berufs- organisation des Fundraisings zu erkennen... Ein Beitrag Klaus Heil und Susanne Reuter: Vom Spendensammeln zum Fundraising.
Der Deutsche Fundraising-Kongress ist als größtes und renommiertestes Branchentreffen im deutschsprachigen Raum nicht mehr wegzudenken aus dem Kalender all derer, die sich professionell mit dem Einwerben von Mitteln für Nonprofit-Organisationen beschäftigen. Der Kongress 2008 fand vom 16.-18. April in Fulda statt, der nächste Kongress 2009 vom 01. bis 03. April 2009 im Fuldaer Kultur- und Kongresszentrum: www.fundraisingkongress.de.
Susanne Reuter (Hrsg.)
Erbschaftsfundraising
Mit Herzblut und Fingerspitzengefühl
Ein Handbuch, das ethisch-moralische Orientierung auf dem heiklen Gebiet des kirchlichen Erbschaftsfundraisings bietet. Fünf Theologen, die auf eigene praktische Erfahrungen zurückgreifen, entwickeln Elemente einer Theologie des Erbschaftsfundraisings. Darüber hinaus hilft Erbschaftsfundraising bei den strategischen Planungen einer Non-Profit-Organisation, bei der Analyse ihrer Stärken und Schwächen, der Chancen und Risiken oder bei der Stakeholder-Analyse. Neben Theologen kommen Fundraisingprofis aus kirchlichen und nichtkirchlichen Nonprofit-Organisationen zu Wort. Weitere Informationen beim medienverband der Ev. Kirche im Rheinland.
Ein Baustein der KVI Initiative (Kirche, Verwaltung & Informationstechnologien) ist das Fachmagazin KVI IM DIALOG. KVI IM DIALOG erscheint 4x im Jahr und informiert als erste und einzige Fachzeitschrift Führungskräfte und Entscheidungsträger in den Verwaltungen von Kirchen, kirchlichen sowie kirchennahen Organisationen über aktuelle Themen. Die 3. Aufgabe (November 2007) befasste sich mit Fundraising als "Königsdisziplin". Titelseite, Vorwort und Inhaltsverzeichnis stellt die KVI Initiative als PDF online zur Verfügung. Weitere Informationen unter www.kviid.de.
Medienverband der Evangelischen Kirche im Rheinland:
Das Arbeitsbuch „Fundraising“ in der Reihe „Handbuch Gemeinde & Presbyterium“
Lecker und lukrativ: „Evangelische“ Mandeln und ein opulentes Luther-Mahl. Chinesische Zwei-Ton-Fahrradklingeln warnen Verkehrsteilnehmer nicht nur vor Begegnungen der ungewollten Art, ein Charity-Walk tut nicht nur der Figur, sondern auch der Kirchenkasse gut. Dass Genuss und Geldsammeln keine Gegensätze sein müssen, beweisen mehr als 50 kreative Aktionen evangelischer Gemeinden und Einrichtungen aus dem Bereich der rheinischen Kirche. Nachzulesen sind diese Beispiele mit Modellcharakter in dem neuen Arbeitsbuch „Fundraising“, das im Medienverband der Evangelischen Kirche im Rheinland erschienen ist. Ein einheitliches Raster ermöglicht eine schnelle Übersicht: Wie aufwändig ist eine Aktion? Wie viel Personal wird benötigt? Wie sieht es mit dem Kosten-Nutzen Verhältnis aus? Alle Beispiele sind als Bausteine zu verstehen, die sich Gemeinden und Organisationen nach Bedarf zusammensetzen können. Adressen ermöglichen es, mit den Initiatorinnen und Initiatoren der einzelnen Aktionen Kontakt aufzunehmen. Grundsätzliche Erläuterungen zu Fundraising-Strategien und Stolperfallen liefern das nötige Hintergrundwissen. Denn Fundraising ist „weder die Kunst des Bettelns noch die Begabung, erfolgreich fremde, fette Kühe zu melken. Fundraising ist die Kunst, Werte und Visionen zu entwickeln, sie zu vermitteln und mit anderen zu teilen - und damit etwas sehr Kirchliches“. [Buchvorstellung] [Buchvorstellung] [Medienverband].
Dieter Pohl, Kirche und Geld. Viele Kirchgemeinden stehen heute vor dem Problem sinkender Einnahmen. Deswegen ist die Auseinandersetzung mit finanziellen Fragen aktueller denn je. Dieser übersichtliche Ratgeber will Kirchgemeinden helfen, eine zukunftsfähige Finanzplanung zu entwickeln. In kurzen, informativen Kapiteln wird erklärt, wie die verfügbaren Mittel sinnvoll eingesetzt, neue Einnahmequellen erschlossen und die Ausgaben gesenkt werden können. Viele praktische Hinweise erleichtern es dem Laien, sich an Themen wie Fundraising und Sponsoring oder an die Gründung einer Stiftung heranzuwagen – zumal es dem Autor gelingt, mit viel Sachverstand und dennoch sehr gut verständlich in die Grundlagen des Finanzmanagements einzuführen. Dieses Buch macht auch Hoffnung: Eine Gemeinde, die klare Ziele hat und sich nicht mehr nur auf Kirchensteuereinnahmen verlässt, kann auch in Zukunft in der Gesellschaft präsent und aktiv sein. Der Band wird durch 22 Checklisten ergänzt, die als Kopiervorlage verwendet werden können: Kirche und Geld. Ein Wirtschaftsratgeber für Gemeinden.
Michael Urselmann, Fundraising. Professionelle Mittelbeschaffung für Nonprofit-Organisationen
Dieses Buch liefert Ihnen einen systematischen Einstieg in professionelles Fundraising. Es basiert einerseits auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Nonprofit-Management und Fundraising. Andererseits baut es auf der jahrelangen Praxiserfahrung des Autors aus über siebzig Beratungsprojekten auf. Dank seiner didaktischen Erfahrung aus langjähriger Lehr-, Seminar- und Vortragstätigkeit gelingt es dem Autor alle wichtigen Aspekte modernen Fundraisings übersichtlich und leicht verständlich darzustellen: Fundraising.
Marita Haibach, Handbuch Fundraising. Spenden, Sponsoring, Stiftungen in der Praxis
Das Handbuch trägt seinen Titel zu Recht. Es steht tatsächlich alles drin, was man zum Thema Spendenwesen im weitesten Sinne alles Wissen muss – und noch ein bisschen mehr… Frau Dr. Haibach hat es verstanden, ein trockenes Thema sowohl gründlich als auch für den Laien verständlich darzustellen und mit vielen praktischen Beispielen anzureichern, die nicht frustrieren, weil man erkennen muss, die arbeiten ja doch auf einer anderen Ebene, sondern die motivieren, auch für einem kirchlichen Kindergarten oder für die Kirchenmusik Spenden einzusammeln. [Rezension weiterlesen...] [Zum Verlag].
Nicole Fabisch, Fundraising. Spenden, Sponsoring und mehr...
Dieser praxisorientierte Ratgeber führt ein in die Kunst des Fundraising. Er beschreibt Schritt für Schritt, wie es gelingt, durch systematische Planung zusätzliche Mittel zu beschaffen. Das Buch bietet praxisrelevante Informationen vom Spendenbrief bis zum Sponsoringkonzept, von Stiftungsgeldern bis zur Bindung von Spendern, Mitgliedern und Ehrenamtlichen. Mit seiner Fülle an Fallbeispielen und Checklisten ist es der ideale Wegweiser bei der Suche nach neuen Finanzierungsquellen und -methoden. [Rezension] [Rezension] [Zum Verlag].
Matthias Buntrock / Uwe C. Moggert-Seils, 50 x Fundraising in der Gemeinde. Ein Praxisbuch
Fundraising ist die Vermittlung der Freude am Geben. Über diese Definition hinaus verdient dieses Praxisbuch seinen Namen völlig zurecht, denn es verzichtet bewusst auf eine theoretische Grundlegung des Fundraising. Die beiden Autoren sind seit vielen Jahren in der Öffentlichkeitsarbeit und im Fundraising für Kirche und Diakonie tätig. Darum sind die 50 Beispiele kurz und konkret beschrieben und eignen sich für eine direkte Umsetzung vor Ort. Vom sinnvollen Aufbau eines Spendenbriefes bis zum gezielten Mailing, vom Großflächenbanner am Baugerüst bis zur Spendendose werden die unterschiedlichen Ansätze von Fundraising-Maßnahmen erklärt nach dem Motto: lesen – und umsetzen! [Buchvorstellung] [Zum Verlag].
FUNDRAISER ist das vierteljährlich erscheinende Branchenmagazin für den Bereich Sozialmarketing. Es bietet Wissen, Ideen und Kontakte für Spenden, Stiftungen und Sponsoring. Die Zeitschrift für alle, die sich mit gemeinnützigen Projekten, Organisationen, Stiftungen beschäftigen. Unsere Leser sind Entscheider und Mitarbeiter in Vereinen, Stiftungen, gemeinnützigen Organisationen, Schulen und Hochschulen, die sich mit den Themen Spenden, Sponsoring und Sozialmarketing befassen. Weitere Informationen unter: www.fundraiser-magazin.de
Kirchenaustritte, wirtschaftliche Rezession und Steuerreform haben in der Evangelischen Kirche zu einem starken Rückgang der finanziellen Mittel geführt. Viele Gemeinden und kirchliche Einrichtungen wissen nicht mehr, wie sie ihre Aufgaben aufrecht erhalten können. Angebote müssen gekürzt, Einrichtungen geschlossen und Stellen gestrichen werden. Dieser Krise kann aber auch offensiv und kreativ begegnet werden: „Meine Kirche – dafür habe ich was übrig“ ist das Motto der Fundraising-Initiative der Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche. Die englischen Wörter „fund“ und „raise“ lassen sich mit „Schatz“ und „heben“ übersetzen. Mehr unter www.meine-kirche.de.
Wissenswertes über professionelles Fundraising ist im Ordner „Fundraising in Kirche und Diakonie“ zusammen gestellt. Weitere Informationen im Fundraising-Forum Hessen und Nassau.
Thema Fundraising
Deutscher Fundraising Verband e.V. www.fundraisingverband.de
Fundraising Akademie www.fundraising-akademie.de
Informationsportal: www.fundraisingpraxis.de
Forum: www.fundraising.de
offene Sammlung zum Thema: "Fundraising"
Bild: Freie Gemeindeberatung
weitere Links
Rubrik "Kirche & Geld" der Initiative "Kirche von morgen" mit Links zum Thema Kirchensteuer, Kirche und Geld: www.kirche-von-morgen.de/Kirche_und_Geld/
Informationsplattform zur Kirchensteuer: www.Steuer-Forum-Kirche.de
Eine Zusammenstellung weiterer Links und Infos zum Thema "Kirche und Geld":
Kirche und Geld - Annäherungen an ein schwieriges Thema im Zeitalter der Globalisierung
Informationsportal der Ev.-Luth. Kirche in Bayern: "Kirche und Geld" www.kircheundgeld.de
Evangelische Kirche von Westfalen: Was macht die Kirche mit dem Geld?



















